Johann Heinrich Friemann und Christina Elisabeth Wölting
Mit Johann Heinrich tritt die direkte Linie in die Arbeitswelt des Steinkohlenbergbaus ein.
Steele zwischen Landwirtschaft und Bergbau · historische Rekonstruktion
Grunddaten und familiärer Hintergrund
G17
1822–1890
Mit Johann Heinrich wechselte die direkte Linie endgültig aus der bäuerlichen Hofwelt in die Arbeitswelt des Bergbaus. Der große Haushalt war von schwerer Arbeit, katholischer Bindung und engem familiärem Zusammenhalt geprägt.
Lebensdaten
17. November 1822 – 3. April 1890
Eltern
Johann Heinrich Georg Friemann · Anna Gertrud Plümer
Ehe
Christina Elisabeth Wölting · 27. November 1847
Familie
neun Kinder
Beruf
Bergmann / Hauer · später Berginvalide
Grundlage: Familien- und Berufsgeschichte in Familienchronik Band 2
Das Lebensbild
Zwei Lebenswege werden zu einer Familiengeschichte
Herkunft, Ehe, Arbeit und familiäre Verantwortung verbinden sich zu einem Bild dieser Generation.
01
Vom Hof in die Zeche
Johann Heinrich wurde 1822 in Essen-Steele geboren. Die Chronik nennt ihn als Bergmann beziehungsweise Hauer. Später schied er als Berginvalide aus dem aktiven Dienst aus – ein verbreitetes Schicksal in der frühen Industriearbeit.
02
Eine große Familie
1847 heiratete er Christina Elisabeth Wölting. Neun Kinder wuchsen in einem Haushalt auf, der von schwerer Arbeit, katholischer Bindung und engem familiärem Zusammenhalt geprägt war.
03
Steele als Mittelpunkt
Geburt, Familienleben und Tod sind mit Steele verbunden. Die Pfarrbücher von St. Laurentius bilden für diese Generation eine wesentliche genealogische Quelle.
Quellenhinweis Dieses Lebensbild beruht auf der Familienchronik Band 2. Zu den wesentlichen Grundlagen der Chronik gehören Informationen, die uns das Haus der Essener Geschichte/Stadtarchiv und FaZiT – Familienzusammenführung im Team für unsere Forschung zur Verfügung gestellt haben. Historische Einordnungen und Rekonstruktionen sind als solche gekennzeichnet; Angaben lebender Nachkommen werden nicht dargestellt.